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EEG · GÜLTIG AB 01.08.2026

Wie hoch ist die PV-Einspeisevergütung 2026?

Für neue Solaranlagen hängt die Vergütung von Inbetriebnahme, Leistung und davon ab, ob du nur Überschüsse oder den gesamten Solarstrom einspeist.

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Veröffentlichte EEG-Sätze für Gebäudeanlagen.

Die Bundesnetzagentur veröffentlicht für Anlagen mit Inbetriebnahme vom 1. August 2026 bis 31. Januar 2027 folgende Vergütungssätze. Bei Anlagen oberhalb von 10 kW gelten die Sätze stufenweise für die jeweiligen Leistungsanteile; die Werte sind deshalb eine Tarifübersicht und keine individuelle Ertragsrechnung.

Leistungsstufe bis 10 kWTeileinspeisung 8,10 ct/kWh · Volleinspeisung 12,62 ct/kWh.
Leistungsstufe über 10 bis 40 kWTeileinspeisung 7,06 ct/kWh · Volleinspeisung 10,64 ct/kWh.
Leistungsstufe über 40 bis 100 kWTeileinspeisung 5,84 ct/kWh · Volleinspeisung 10,64 ct/kWh.

Quelle: Bundesnetzagentur – EEG-Förderung und Fördersätze. Die Höhe richtet sich unter anderem nach dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme und der installierten Leistung.

Teileinspeisung oder Volleinspeisung?

Bei Teileinspeisung verbrauchst du einen Teil des Solarstroms selbst und speist Überschüsse ein. Bei Volleinspeisung wird der erzeugte Strom vollständig ins Netz gegeben; dafür gelten erhöhte Vergütungssätze.

01

Eigenverbrauch

Je mehr Solarstrom du selbst nutzt, desto weniger Netzstrom musst du einkaufen.

02

Einspeisung

Für eingespeisten Strom gilt der zur Inbetriebnahme passende EEG-Satz.

03

Angebot prüfen

Eine gute Planung sollte Erzeugung, Verbrauch, Speicher und Vergütung gemeinsam betrachten.

Was gehört in dein PV-Angebot?

Die Einspeisevergütung allein entscheidet nicht über die Wirtschaftlichkeit. Für den Vergleich sind die Gesamtkosten und der konkrete Leistungsumfang mindestens genauso wichtig.

AnlagengrößekWp und erwarteter Ertrag sollten zur Dachfläche und zum Verbrauch passen.
SpeicherKapazität und Kosten verändern Eigenverbrauch und Investitionssumme.
MontageumfangGerüst, Elektroarbeiten, Zählerschrank und Anmeldung sollten klar aufgeführt sein.
KomponentenModule, Wechselrichter und Garantien müssen zwischen Angeboten vergleichbar sein.

Vergütung kennen. Projekt konkret machen.

Prüfe dein PV-Projekt zuerst sofort. Danach kannst du es anonym bis zu drei passenden Fachbetrieben zeigen lassen.

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Für spätere Inbetriebnahmen neu prüfen.

Die Fördersätze hängen vom tatsächlichen Inbetriebnahmedatum ab. Für Projekte, die nach dem 31. Januar 2027 in Betrieb gehen, sollte deshalb immer der dann veröffentlichte Satz der Bundesnetzagentur geprüft werden.

Einordnung: Verbraucherzentrale